Fehmarn-Party

Fehmarn - die Fehmarnsundbrücke und Meer

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Fehmarnsund-Brücke:

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Die Insel ist durch die Fehmarnsundbrücke seit 1963 mit dem deutschen Festland verbunden. Bis zu diesem Zeitpunkte waren Fähren der einzige Zubringer zur Insel. Die Brücke entstand in den Jahren von 1960-1963. Bereits zu Zeiten des Kaiserreiches und der Weimarer Republik war die Verwirklichung einer Brücke über den Fehmarnsund zum Greifen nahe, jedoch wurden diese Ideen durch Krieg und Inflation zerstört. Die Europastraße, die vom Fehmarnsund über die Insel nach dem Fährhafen Puttgarden führt, ist Teil der Vogelfluglinie, also des europäischen Transitverkehres. Zur Zeit wird über den Bau einer neuen Brücke oder eines Tunnels von Puttgarden nach Rødby, einem Ort auf der dänischen Insel Lolland, spekuliert, der das europäische Transitnetz vervollständigen soll und Skandinavien mit dem europäischen Festland über den Fehmarnbelt verbinden würde. Jedoch findet dieser Plan bisher bei der Bevölkerung keinen großen Zuspruch, da die Arbeitsplätze am Fährhafen Puttgarden entfallen würden, zudem fürchten Naturschützer Nachteile für die heimischen Tierarten. Die Insel besitzt ein gut ausgebautes Straßennetz, da alle 42 Ortschaften über viele landwirtschaftliche Verkehrswege, zudem über öffentliche Kreisstraßen, verbunden sind. Bis in die späten 1970er Jahre besaß die Insel eine Inselbahn, die um 1905 in Betrieb genommen wurde und zwischen den fehmarnschen Ortschaften Orth, Petersdorf, Landkirchen, Burg, Burgstaaken, Wulfen und Fehmarnsund verkehrte. Nach vielen Jahren des Brachliegens wurden aus großen Teilen der Schienenstränge Radwege, die parallel zu den Hauptverkehrsstraßen laufen.

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Der Tourismus und die Insel Fehmarn:

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Dadurch begünstigt, dass Fehmarn mit rund 1.920 Sonnenstunden im Jahr zu den sonnenreichsten Flecken Deutschlands gehört, strömen jedes Jahr rund 300.000 Besucher, Tagesgäste nicht mitgerechtet, auf die Insel. Besonders in der Ferienzeit wird das Erholungsangebot des Heilbades Burg auf Fehmarn genutzt, so dass in der Regel alle Schlafstätten ausgebucht sind. Stark geschätzt wird das Angebot des Urlaubes auf Fehmarn seit der Errichtung der Fehmarnsundbrücke. So wurde es für die Bewohner des Festlandes leichter und schneller, nach Fehmarn überzusetzen. Die bis dahin stark auf die Landwirtschaft ausgerichteten Fehmaraner nutzten die Chance und boten den Großstädtern den bis dahin unbekannten und heute kommerziell wichtigen „Urlaub auf dem Bauernhof“ an.

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Die Strände der Insel Fehmarn:

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Bojendorfer Strand, Burgtiefe ( Südstrand ), Flügge, Gammendorfer Strand, Gollendorfer Strand, Grüner Brink, Katharinenhof, Meeschendorfer Strand, Puttgardener Strand, Wallnau, Wenkendorfer Strand, Westermarkelsdorfer Strand

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Windkraftanlagen:

Seit Mitte der 1990er Jahre werden auf Fehmarn Windparks errichtet. So sind bereits der Windpark "Westfehmarn" und "Presen" entstanden. Der sogenannte "Windpark Fehmarn" wurde mit 34 Konvertern ehemals in das Guiness Buch der Rekorde als Deutschlands größter Windpark eingetragen. Die Errichtung dieser Anlagen ist unter den Bewohnern der Insel, wie in der restlichen Bevölkerung der Republik, stark umstritten, sichern sie doch zum einen Arbeitsplätze, zerstören zum anderen jedoch die bisher landwirtschaftlich geprägte Umwelt Fehmarns und vertreiben so möglicherweise die Touristen. In den nächsten Jahren soll die Zahl der momentan 144 Windräder auf rund 120 gesenkt werden, durch das Aufstellen größerer und leistungsfähigerer Räder.

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Personen, die auf Fehmarn gelebt und gewirkt haben oder durch ihre Familie der Insel verbunden sind:

Karl Carstens, Bundespräsident von 1979 - 1984

Klaus Groth, Schriftsteller plattdeutscher Mundart, schrieb hier den "Quickborn"

Hans Hansen Palmus, Heimatdichter

Reinhard Heydrich, Reichsstatthalter in Böhmen - Mähren

Ernst Ludwig Kirchner, Maler des Expressionismus

Peter Wiepert, Heimatforscher

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DLRG:

In Burg auf Fehmarn befindet sich die zentrale Einsatzstelle für den Wasserrettungsdienst der DLRG an der Nord- und Ostseeküste. Von hier aus wird der Dienst für Rettungsschwimmer aus ganz Deutschland für alle Wasserrettungsstationen der DLRG in Schleswig-Holstein, sowie teilweise auch für Landesverbände Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern koordiniert.

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Fehmarn (03.05.2005) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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